Dub Dub Step – Tanzen Gegen Cellulite

Kosmetische Behandlungsformen von Cellulitis oder Orangenhaut

Sehr beliebt sind Ultraschallbehandlungen, bei denen die Oberflächenmuskulatur beeinflusst wird und die sogenannte Mikrozirkulation der Haut in Gang gesetzt wird. Das Bindegewebe wird durch die Bildung von neuen Kollagen stärker und bereits nach wenigen Anwendungen sind erste Ergebnisse sichtbar. Gemacht sollten diese Anwendungen nur von ausgebildeten Personen werden, da es sonst zu Nebeneffekten kommen kann. Im harmlosen Fall wird einfach nichts bewirkt, im schlimmsten Fall kann es bei einer unsachgemäßen Anwendung zu Verbrennungen kommen.

Im Dub Step Kurs lernen die Frauen, spezielle Übungen anzuwenden um Cellulite zu bekämpfen und vorzubeugen.

Im Dub Step Kurs lernen die Frauen, spezielle Übungen anzuwenden um Cellulite zu bekämpfen und vorzubeugen.

Hypoxie Therapie

Ebenfalls sehr beliebt bei Frauen ist die sogenannte Hypoxie-Therapie, bei der die Frauen in einer Art Unterdruckanzug Sport betreibt. In diesem Anzug ist es möglich auf einem Ergometer zu radeln oder sich auf einem Laufband oder Stepper zu vergnügen. Diese Theorie behauptet, dass Blut ein wichtiger Indikator für die Vorbeugung von Cellulitis ist, deshalb bildet sich dort weniger Orangenhaut, in der die Durchblutung besser ist. Ob diese Therapie erfolgreich ist, kann noch schwer abgeschätzt werden, sicher ist jedoch, dass Sport einfach gut für den Körper und die Seele ist.

Reizstrombehandlung

Eine eher umstrittene Methode ist die Reizstrombehandlung, die ursprünglich aus dem Reha Bereich kommt. Auch bei dieser Theorie wird davon ausgegangen, dass Wärme und Reize von außen auf die Muskulatur wirkt und somit die Bildung von Orangenhaut minimiert. Die Kosmetikerin setzt zu diesem Zweck fachgerecht die Elektroden an und fördert die Durchblutung der Haut. Im besten Fall werden durch diese Reize die Muskeln angeregt. Werden diese Elektroden aber nicht ganz fachgerecht auf die Haut gebracht, so kann es zu echten Schäden in der Muskulatur kommen oder gar keinen Effekt haben.

Cellulitis Übungen

Seit Anfang 2015 greifen viele Frauen zu einer neuen Art der Cellulitis Behandlung. Hierbei stehen Übungen im Vordergrund, die dazu dienen, die betroffenen Muskeln in Oberschenkel, Po und anderen Orangenhaut betroffenen Bereichen zu stärken und damit das Bindegewebe zu stärken. Das Resultat ist eine Haut, die kaum mehr Dellen aufweist. Diese Variante verlangt aber einiges an Disziplin, da die Übungen schon hart und anspruchsvoll sein können. Für Frauen, die also ihre Cellulitis ernsthaft bekämpfen wollen, ist das wohl die sinnvollste Variante. Sie spart Geld und funktioniert ganz ohne chemische Zusätze.

Lymphdrainage

Eine bewährte Methode gegen Cellulitis ist die Lymphdrainage. Bei dieser Methode wird die Lymphe massiert und Blockaden aufgrund von Stauungen in den Lymphknoten werden gelöst. Die Theorie besagt, dass bei falscher Ernährung, Stress und zu wenig Sport die Lymphe verstopft wird und somit diese unschöne Form der Hautalterung entsteht. Wichtig ist, dass diese Massage nicht schmerzhaft sein darf. Sollte dies der Fall sein, so sind die Griffe nicht ganz sachgemäß. Nach einer erfolgreichen Lymphdrainage muss der Anwender viel trinken – am Besten stilles Wasser. Auf Limonaden sollte ohnehin verzichtet werden.

Body Wrapping

In Verbindung mit der Lymphdrainage kann das Body-Wrapping empfohlen werden. Bei dieser Anwendung wird die Betroffene zuerst mit ätherischen Ölen und anderen Zusatzstoffen eingerieben, die dafür bekannt sind, sich positiv auf das Bindegewebe auszuwirken. Danach werden die Problemzonen in eine Folie gewickelt und der Körper beginnt zu schwitzen. Die Durchblutung wird gefördert und der Stoffwechsel wird angeregt. Ob diese Methode wirklich so effektiv ist, wie versprochen, kann nicht eindeutig versprochen ist. Die Anwendung sollte öfter erfolgen und unbedingt ist eine ausgewogene Ernährung empfehlenswert sowie ausreichende Bewegung. Wer weitermacht, wie bisher, wird gerade an diesem Tag oder Abend in das gewünschte Outfit passen, Langzeitwirkung wird dann eher nicht zu bemerken sein.

Slide Styler

Umstritten ist der Slide-Styler, der mit sogenannten Druckmanschetten durchgeführt wird. Ähnlich wie ein Blutdruckgerät, funktioniert dieser Slide-Styler. Durch Luftdruck werden die Lymphe massiert und anscheinend werden Schlacke abtransportiert. Durch diese Methode wird das Erscheinungsbild der Haut wesentlich beeinflusst. Die Lymphdrainage, die der Masseur mit der Hand durchführt, kann durch dieses Gerät nicht ersetzt werden. Außerdem ist Personen abzuraten, die unter Umständen an Platzangst leiden.

Vacu Styler

Eine sehr beliebte Methode ist der Vacu-Styler, der einem Prinzip der Raumfahrt folgt. Die Betroffenen werden deshalb in einer zylindrischen Form eingesperrt, die einer Getränkedose ähnelt. Bei diesem Prinzip wechseln sich Unterdruck und Druck so miteinander ab, dass die Durchblutung angeregt wird. Dabei werden die Blutgefäße verengt und die Lymphe in Schwung gebracht. Fest steht, dass sich nach ungefähr zehn Sitzungen erste Erfolge einstellen, maximal nach 20 Behandlungen zeigt sich die Haut optisch schöner. Auch bei dieser Behandlung sei bemerkt, dass es Menschen mit Platzangst deutlich schwerer haben. Deshalb wird anstatt dieser Behandlung eine klassische Lymphdrainage empfohlen.

Tiefernwärme mit Infrarot

Von Tiefenwärme mit Infrarot wird eher abgeraten, da bei unsachgemäßer Behandlung Schäden entstehen können. Damit der Körper schneller Schlack Stoffe abtransportiert, wird eine Art künstliches Fieber simuliert. Tiefenwärme entsteht durch heiße Wickel und der Verbrennungsmoor wird angekurbelt. Allerdings ist bei dieser Methode mit Nebenwirkungen zu rechnen – so können die unschönen Besenreißer entstehen. Diese müssen dann anschließend von einem Hautarzt entfernt werden.

Kryotherapie

Das Pendant dazu ist die Kryotherapie: Hier wird gezielt Kälte eingesetzt, um den Effekt der Hautglättung zu erreichen. Der Körper wird lokal eingefroren und somit wird der Stoffwechsel ebenso angeregt. Auch bei diesem Verfahren wird der Stoffwechsel angeregt, wodurch überschüssige Schlacke abtransportiert werden.

Diese Frau hat es geschafft. Sie ist ihre Cellulitis komplett losgeworden.

Diese Frau hat es geschafft. Sie ist ihre Cellulitis komplett losgeworden.

Endermologie

Ein spezielles Massagegerät wird bei der Endermologie angewendet. Durch spezielle Rollen wird die Haut der Problemzonen gezielt angesaugt und geknetet. Um unschöne blaue Flecken zu vermeiden, trägt die zu behandelnde Frau einen Ganzkörperanzug. Wenn die Blutzirkulation angeregt wird, führt dies zu einer Beschleunigung des Stoffwechsels und der Besserung des Hautbildes. Auch bei dieser Form der Behandlung ist angemerkt, dass eine genaue Kenntnis der Anatomie gegeben sein muss. Unsachgemäße Behandlung kann trotzdem zu blauen Flecken führen und im schlimmsten Fall keinen positiven Effekt zeigen.

Cellulipolyse

Bei der Cellulipolyse werden Nadeln zur Behandlung von Orangenhaut eingesetzt. Diese Nadeln werden parallel zur Hautoberfläche unter die Haut der betroffenen Stelle geschoben. Die Nadeln, welche an einem Schwachstromgerät hängen, reizen die Fettzellen, die stress bekommen und sich dadurch zurückziehen. Vor dieser Behandlung muss allerdings der Urin und das Blut auf mögliche Krankheiten untersucht werden. Behandlungen, die buchstäblich unter die Haut gehen, können unangenehm sein und zu unerwünschten Folgen führen. Natürlich kann es bei einer nicht so gut durchgeführten Behandlung zu Nebenwirkungen, wie dunkelblaue Flecken führen.

Fett Weg Spritze

Die Fett-Weg-Spritze setzt Stoffwechselprozesse in Gang, welche störende Fettpolster verschwinden lassen. Je nach Behandlung kann es nachher zu Schwellungen kommen, die von einem Masseur wegmassiert werden. Diese Behandlung geht schon sehr in Richtung plastische Chirurgie. Ein etwaiger Erfolg lässt sich nach ein paar Behandlungen beurteilen. Es können folgende Körperregionen erfolgreich mit der Fett-Weg-Spritze behandelt werden:

-           Ober- und Unterbauch

-           Brust

-           Arme

-           Beine

-           Doppelkinn

-           Wangen

-           Hüften

-           Reiterhosen

-           Knie

-           Rücken

-           Gesäß

-           Taille

Da bei dieser Methode die Fettzellen dauerhaft zerstört werden, kann von einer dauerhaften Therapie gesprochen werden.


Wie, Du weißt nicht, was Cellulite ist?

Sie ist unschön und hartnäckig, niemand will sie haben – die von vielen Frauen gefürchtete Orangenhaut, auch Cellulitis genannt. Viele beschäftigen sich sehr intensiv mit der Bekämpfung. Aber wer sich auch um die Ursachen kümmert, kommt der Lösung einen großen Schritt näher. Diesem Phänomen können wir mit dem Lebensstil entgegenwirken. Fakt bleibt aber, dass Cellulitis in vielen Fällen auch genetisch bedingt ist und somit niemals vollständig bekämpft werden kann. In vielen Fällen ist aber eine deutliche Besserung zu sehen. Jeder noch so kleine Fortschritt wirkt sich positiv auf unsere Psyche aus. Tröstend ist, dass Stars und sogar Sportler mit der Orangenhaut leben müssen. Zahlreiche Behandlungen, welche miteinander kombiniert werden können, versprechen einen schnellen Erfolg.

Wie entsteht eigentlich Cellulitis oder Orangenhaut?

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Cellulite bei einer Urlauberin. Am Strand ist Cellulite keine Seltenheit, dennoch ist sie unschön und will von vielen Frauen behandelt werden.

Cellulitis ist sicher anatomisch bedingt, denn Frauen, welche über eine dünnere Haut haben sind öfters davon betroffen, als Männer. Besonders sichtbar ist diese Orangenhaut bei Frauen mit schlechtem Bindegewebe. Denn die Fettzellen schieben sich durch das Bindegewebe an die Hautoberfläche und werden somit sichtbar. Wird die Haut zusammen gequetscht, so entstehen Grübchen und Fältchen, die optisch an Orangen erinnern und deshalb Orangenhaut genannt wird. Cellulitis wird am ehesten an den Oberschenkeln und am Gesäß sichtbar. Das bedeutet aber nicht, dass diese nicht auch zum Beispiel am Bauch oder an den Armen entstehen kann. Diese unschöne Veränderung der Haut beginnt bereits im frühen Alter und schreitet im Laufe der Jahre fort. Je nach Zyklus und bedingt durch das Hormon Östrogen kann die Cellulitis mehr oder weniger sichtbar sein. Leider ist nachgewiesen, dass Übergewicht die Entwicklung der Orangenhaut fördert. So sind zum Beispiel auch Schwangerschaften für die Bildung der Cellulitis verantwortlich, weil hier in kürzester Zeit ordentlich an Körperumfang zugelegt wird. Diese Form der Cellulitis ist oft nur vorübergehend und nach kurzer Zeit nicht mehr so sichtbar.

Es handelt sich bei Cellulitis aber nicht um eine Krankheit, sondern vielmehr um ein ästhetisches Problem, dem entgegenzuwirken ist. Es werden je nach Ausprägung drei Typen unterschieden:

-           Sichtbare Dellen beim Kneiftest

–           Die Dellen sind nicht im Liegen sichtbar, jedoch beim Stehen

–           Die Dellen sind bereits im Liegen sichtbar

Die Psyche der Frau beeinflusst die Bildung von Cellulitis

Fest steht, dass sich ein gesunder Lebensstil sicher positiv, auf lange Sicht gesehen, auf den Körper auswirkt. Da sich Frauen sehr oft über ihre optische Erscheinung definieren, ziehen sie sich häufig zurück, sobald sie erste Dellen sehen. Erste psychische Beeinträchtigungen entstehen. Durch den langsamen Rückzug wird die Frau deshalb nicht glücklicher oder löst ihre Probleme. Sehr häufig finden Betroffene Trost in Schokolade und Alkohol. Diese beiden Ergänzungen begünstigen leider die Entstehung von Cellulitis und sollten deshalb nicht unterschätzt werden. Ebenso wirkt sich das Rauchen negativ auf das Hautbild aus. Ganz muss nicht auf diverse Genussmittel verzichtet werden, aber im Übermaß genossen, helfen dann auch Therapien nicht mehr besonders viel. Ein gesundes Selbstvertrauen und ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßigen Sport kann helfen, die Optik der Haut erheblich zu verbessern. Ein vollständiger Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben ist nicht anzuraten, da sonst kaum noch Frauen in der Öffentlichkeit zu sehen wären. Der richtige Weg ist sicher, sich zu bemühen, das Beste für die Haut zu tun und sich trotzdem voller Selbstbewusstsein zu präsentieren. Soll einmal jemand besser aussehen mit dem Alter!